Ein Kind aus Moldawien
Alfred

Ein Kind aus Moldawien

Zum 2. Mal als Gastfamilie

Die Welt nach Tirol holen
YFU Austria:

Ihr seid nun zum zweiten Mal Gastfamilie geworden. Warum habt ihr euch entschieden nochmals ein Gastkind aufzunehmen?

Alfred:

Wir hatten sehr gute und positive Erfahrungen mit unserer letzten Gastschülerin aus Japan.

YFU Austria:

Wie sind die Rollen in der Familie verteilt? Welchen Platz nimmt euer Gastkind ein?

Alfred:

Unser Gastschüler nimmt die selbe Rolle wie unser eigenes Kind ein. Arbeiten wie Staubsaugen, Kochen, Abwaschen, Bügeln, Einkaufen usw. werden abwechselnd von allen Personen erledigt.

YFU Austria:

Was hat euer Gastkind am Anfang am Zusammenleben verwundert?

Alfred:

Dass ich als Vater koche, abspüle usw. also den Haushalt gemeinsam mit der Mutter erledige. Bei unserem jetzigen Gastschüler sowie bei Ayame aus Japan ist das die alleinige Aufgabe der Mutter (aber ich koche nach der Arbeit fast täglich).

YFU Austria:

Erzählt eine Anekdote aus dem Alltag mit eurem Gastschüler!

Alfred:

Valeriu isst sehr gerne und sehr viel - kann aber keine einzige Speise selber herstellen.

YFU Austria:

Was hattet ihr für Vorstellungen von eurem neuen Familienmitglied? Was hat sich bewahrheitet, was war anders?

Alfred:

Wir hatten weder Vorstellungen noch irgendwelche Erwartungen an unseren Gastschüler. Jede Person bringt andere Lebenserfahrungen und Wissensbereiche mit. Daraus entsteht gegenseitiges Lernen und Verstehen. Das bringt neue Herausforderungen in das alltägliche Familienleben.

YFU Austria:

Was macht eure Familie typischerweise gemeinsam? Wie hat die Aufnahme eines Austauschschülers das verändert?

Alfred:

Haushalt - wir haben alle japanisch kochen gelernt!

YFU Austria:

Wann hat sich der Alltag mit eurem Gastkind eingestellt? Woran habt ihr das gemerkt?

Alfred:

Sofort! Wir haben alles gemeinsam gemacht!